Ist die Platzreife ersteinmal geschafft, rennen die meisten von euch gleich voller Enthusiasmus los um sich mit geilem Golf-Equipment einzudecken.
Im Laden oder Online-Shop stellt ihr meistens fest, dass es mehr als nur Schläger und Golfbälle gibt.
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und deswegen klären wir euch auf, was ihr wirklich braucht und vor allem wozu!

  1. Schläger: erklärt sich von selbst, oder? Ob gleich ein Driver gebraucht wird, sehen viele unterschiedlich: es gibt die, die gleich „ballern“ wollen: weit zu schlagen ist ein Hammergefühl. Nur zu – kauf dir einen DRIVER. Manche wollen erstmal eine Beziehung zu den Eisen bekommen. Alles ok – schau womit du dich wohl fühlst und geh spielen. Auf jeden Fall sinnvoll sind ein paar Eisen, Wedge und ein Putter.
  2.  leichtes Stand-Golf-Bag: um Deine Schläger und Dein Equipment zu tragen. Es gibt auch schwerere, für die man dann doch lieber noch einen Trolley benötigt. Die Range ist vielfältig: von wasserdurchlässig, wasserabweisend bis wasserdicht. Schau, wie die Gegend ist in der du spielst. Ein Regenüberzug empfiehlt sich aber dann, wenn es nicht wasserdicht ist.
  3. Golfbälle: und davon viele …
  4. Edding: für den Fall, dass jemand den selben Golfball wie du spielst. Beim Markieren sind keine Grenzen bei der kreativen Gestaltung gesetzt.
  5. Tees: für den Abschlag. Dein Ball liegt höher und kann leichter getroffen werden.
  6. Handschuh: for your grip.Pitchgabel
  7. Pitchgabel: nichts ist ärgerlicher als eine nicht ausgebesserte Pitchmarke. Das sind Vertiefungen, die das Puttinggrün uneben machen und Dich so bei deinem Puttspiel ordentlich behindern können. Ausbessern ist absolute Pflicht!
  8. Marker: hebst du deinen Ball auf, muss er genau an die selbe Stelle zurückgelegt werden. Diese wird von dir markiert. Ein Marker ist ein flacher Chip oder etwas flaches wie deine Glücks-Münze.
  9. Handtuch: Schweiß, Regen, Sand, Erde: alles nerviges Zeug am Schläger, dass irgendwie getrocknet und entfernt werden will.
  10. Regenschirm: bedingt. Nützlich, wenn du einen Trolley hast. Dann kann er Dir im Regen sowie als auch in der Sonne Schutz geben. Praktisch: Nasse Handschuhe können im Spiel getauscht werden und darunter zum Trocknen gehängt werden.
  11. Bagtag: Markiert Dein Revier und zeigt deinen coolen, individuellen Geschmack 😉 Es ist ein Anhänger für dein Bag. Entweder von deinem Heimatclub oder deinem Lieblingshersteller oder beides. Bist du Mitglied in einem Verein, solltest du auf jeden Fall deinen jährlich wechselnden Aufkleber darauf kleben. Die Marshalls werden es dir danken.Royal Benzinger Cap
  12. Cap, Hut, Mütze: 18 Löcher, 5-6 Stunden spielen in praller Sonne: damit du keinen Sonnenstich bekommst, wäre eine Kopfbedeckung eine brillante Lösung (und natürlich Wasser trinken 😉 ).
  13. Schuhe für einen festen Stand: nicht unbedingt auf der Driving Range nötig, aber auf dem Platz wirst du den Unterschied sofort merken.
  14. Bürste: um die Schlägerköpfe zu reinigen. Wenn du nur die Rillen säubern möchtest, geht auch erstmal ein Tee.

Utensilien wie Laser, GPS Uhren, Ballangel und vieles mehr sind Dinge, die du gar nicht brauchst oder zumindestens nicht direkt am Anfang.

Thema Kleidung: Unser Motte: be yourself ….
Jugendliche auf dem GolfplatzAber leider hört noch nicht jeder Golf-Club auf uns und deswegen haben einige Golf-Clubs auch noch eine sehr veraltete Kleiderordnung. Nur, weil Dir der Club vorschreibt „Golfkleidung“ zu tragen, heisst das noch lange nicht, dass die Golfbekleidungshersteller immer großartige Mode hervorbringen. Weder die Vorschrift in welche Richtung Du dein Cap tragen „darfst“ ( das gibts tatsächlich), noch die Vorschrift welches Material bzw. Farbe Dein Outfit haben soll, ist zeitgemäß. Oftmals ist das Golfen ohne Kragen am Shirt noch nicht mal möglich ist. Diese Regeln sind engstirnig und absolut unzeitgemäss. Es ist unser gutes Recht zu spielen, wie wir uns wohlfühlen. Von mir aus gerne in heiler und sauberer Kleidung, aber nicht wie einheitliche Marionetten. Vorzüge der funktionellen Kleidung zeigen sich schnell und finden deswegen schon fast von alleine den Weg in unsere Kleiderschränke. Es gibt inzwischen auch einige Hersteller, die sehr modisch und individuell mit Karo, Streifen und bunten Mustern arbeiten.
Also: Augen auf bei der Clubwahl 😉

Wir hoffen, wir konnten euch einen kleinen Einblick verschaffen und das Rätsel: „Was brauche ich denn nun wirklich?“ lösen.

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Be yourself – play like a god.

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