Heute rücken wir unserem Golfball ganz nah auf die Pelle … We sieht sie aus: Die Herstellung des weißen Goldes?

Es ist ein langer Weg, bis es der Golfball in seine Verpackung schafft und darauf wartet ausgepackt zu werden und seine wahre Größe zu zeigen.
Hinter der harten Schale steckt nicht nur ein „weicher“ Kern, sondern noch viel mehr göttliche Eigenschaften.

Aber bis es soweit ist wird immer wieder die Qualität kontrolliert, damit auch nur die allerbesten das Licht der Welt erblickt.

1. „Gib Gummi“
Jeder Golfball hat einen Kern. Verschiedene Modelle bedeutet meistens auch andere Kerne. Diese bestehen hauptsächlich aus synthetisches Gummi, die mit weiteren Materialien vermischt werden. Aus dieser perfekten Mischung werden zuerst Kautschukmatten hergestellt. Die Matten werden anschliessend ausgerollt.

2. „ab in die Presse“
Im nächstes Schritt ist Gründlichkeit gefragt! Jeder Kern muss gleich sein und hohen Anforderungen entsprechen. Es werden kleine Stücke aus den Gummimatten gestanzt, erhitzt und gepresst, so dass sie ihre runde Form erhalten. Die runden Kerne haben je nach Zusammensetzung verschiedene Farben.

3. „Feinschliff“
Wieder einmal ist Präzession gefragt:
Nachdem die Bälle aus der Presse gelangen, haben sie noch minimale Gummireste um sich herum. Diese werden ganz genau abschliffen, damit der Ball wieder rund ist.

4. „ein neuer Mantel“
Im vierten Schritt wird eine sehr dünne Schicht um den Mantel aufgetragen.
Diese Schicht bereitet dann für die letzte(n) Schicht(en) vor.
Je nachdem was für einen Golfball man produziert ( 2pc, 3 pc, Multilayer ) , können sowohl Material als auch die Stärke der verwendeten äußeren Schichten um den Kern variieren.

5. „es wird gespritzt“
Für einen Urethan beschichteten Golfball, spritzt man das Urethan in eine Form. Das Dimplemuster ist in dieser Form mit verarbeitet. Der zweischichtige Kern wird in die Form gepresst. Durch eine chemische Reaktion verbindet sich der Kern mit dem Urethan und der Ball erhält sein Dimplemuster. Das Herstellungsverfahren mit einer Urethanbeschichtung ist sehr aufwendig sowie hochwertigst.
Wird der Golfball mit Surlyn bezogen, erfolgt der Prozess in einer Spritzgussform. In diese wird das Surlyn gespritzt.
Auch die High Performance NEI Technologie wird immer mehr verwendet.

6. „Feinarbeit“
Nachdem die Bälle ihre Schichten sowie ihre genaue Dimplestruktur erhalten haben, werden Sie aus der Gussform genommen.
Nun werden die Nahtstellen abgeschliffen, so dass später ein komplett runder Golfball ohne Nahtstellen zu sehen ist.

8. „gib dem Ball einen Namen“
Fast am Ende angelangt bekommt der Golfball Lackierungen, sein göttliches Logo, eine Nummer sowie seine namentliche Ausrichtungslinie.
Zum Schluss werden die fast fertigen Bälle mit einer sehr dünnen, durchsichtigen Polyurethan Schicht besprüht.

9. „Qualitäts check up“
Ein jeder Golfball, der im Turnier gespielt werden will, unterliegt den strengen Richtlinien der R&A und der USGA.
Somit wird immer während und nach der Produktion geschaut, ob alle Kriterien eingehalten werden. Die göttlichen Kugeln bedürfen eines bestimmten Gewichtes, einer bestimmten Dimpleanzahl, einen bestimmten Durchmesser. Dieses wird an mehreren Stationen getestet.

10. Last but not least
Nachdem der kleine Liebling zig Stationen hinter sich hat, verschlägt es ihn mit 11 weiteren Freunden nun in sein göttliches Sleeve und wartet darauf endlich das Grün mit dir erobern zu dürfen.

Good shot!

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