Ein Golfer kennt keinen Schmerz – so spielt er doch bei Tag und wenn es möglich ist auch nachts. Und am liebsten alle 4 Jahreszeiten durchgängig. Oftmals ist der Golfspieler im Winter aber nicht so zufrieden mit seiner Leistung wie zu den warmen Jahreszeiten.

Woran liegt das? Wir haben die vier Göttlichkeiten gefragt:
Helios, Hades, Poseidon und Zeus wie sieht es bei euch aus. Warum sind so viele Golfer im Winter unzufrieden mit Ihrer Leistung?
Die 4 sind sich alle einig: Die Außentemperatur spielt eine große Rolle im Bezug auf den Ballflug. Bei wärmeren Außentemperaturen können sie ihr Potenzial besser entfalten und auch weiter fliegen. Das optimale Zusammenspiel zwischen Ball- und Umgebungstemperatur sind entscheidend. Das ist nicht nur deren persönliches Gefühl sondern auch physikalisch belegt. Kalte Luft hat eine höher Dichte als warme Luft und das behindert den Flug des Balles.
Die Temperatur des Balles wirkt sich auf den Spin des Balles, auf seine Geschwindigkeit und die Länge aus.

Hades: Durch die Kälte kann der Golfball weniger zusammengestaucht werden und fliegt dann auch nicht so weit.
Manche Golfspieler versuchen uns deswegen vor dem Schlag vorzuwärmen. Entweder werden wir mit Taschenwärmern oder das bloße dasein in der Hosentasche aufgewärmt und manche verwenden auch spezielle Ballwärmer ( Aufgepasst: Golfregeln!).

Zeus: Zu warm ist aber auch nicht optimal. Es könnte sein, das wir uns in der Sommerhitze verformen und sich die unterschiedlichen inneren Kerne voneinander lösen.

Helios: Wenn es schon Wintergolf sein soll, dann empfehle ich einen Golfball mit weichem Kern. Gut sind Multilayer Golfbälle. Da sie meistens einen weichen Kern haben und die Kompression niedriger ist. Wir können dann auch bei Kälte Vollgas geben und ihr habt weniger Längenverluste zu verzeichnen, als wenn mit einem Golfball gespielt wird, der einen harten Kern hat.

Poseidon: Sowohl extreme Kälte als auch extreme Hitze ist nicht optimal.
Ein warmer Golfball fliegt weiter: Der Grund dafür ist, dass er mit höherer Geschwindigkeit und mehr Spin den Schlägerkopf verläßt. Gleichzeitig fliegt ein warmer Ball auch mit einer höheren Flugkurve. Auch dieses wirkt sich auf die Länge aus. Umgekehrt gilt natürlich das Gegenteil für einen kalten Golfball.

Und noch ein kleiner Tip unserer 4 Stars: Sie möchten nicht in kühleren oder unbeheizten Räumen aufbewahrt werden, da sie auf diese Weise ihre Flexibilität verlieren und aushärten. Auch neue Spielgefährten, die noch original verpackt sind, leiden unter Verhärtung bei falscher Lagerung.

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